10 neue Peers

Wir begrüßen 10 neue ehrenamtliche Peers bei [U25] Gelsenkirchen. Nachdem die Peers an 10 Ausbildungsterminen teilnahmen, beginnen sie mit der Beratung bei [U25].

Wir freuen uns sehr darüber, dass ihr dabei seid.

Vielen Dank für euer Engagement!

NRW-Peerwochenende

Ende Juni hat unser Peer-Wochenende mit allen vier NRW-Standorten von [U25] stattgefunden. Die Ehrenamtlichen und Teamleitungen haben ein Wochenende in der Jugendstätte St. Altfrid in Essen-Kettwig verbracht. Es wurden mehrere Workshops angeboten, gemeinsam Spiele gespielt und sich so untereinander vernetzt, Perlenarmbänder gebastelt, Leinwände bemalt und am letzten Abend das EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft geschaut. Sonntag morgen gab es für eine abschließende Entspannung noch eine Yoga-Einheit mit Jaqueline von der „Surfandyogakitchen“ in Essen.

Die Rückmeldungen unserer Peers haben uns deutlich gezeigt, dass es nicht das letzte Wochenende war, das wir mit unseren Ehrenamtlichen gemeinsam verbracht haben. Wir bedanken uns bei allen Teamleitungen aus NRW sowie jeder*jedem einzelnen Peer. Das Wochenende war großartig mit euch!

Neue Kollegin

Seit dem 01.01.24 besteht das Team von [U25] Gelsenkirchen aus Chantal Abt und Melina Zindel. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der neuen Kollegin Melina Zindel und starten mit viel Elan in das Jahr 2024!

Von links nach rechts: Chantal Abt und Melina Zindel.

10 Jahre [U25] Gelsenkirchen

Vielen Dank an alle, die mit uns am 08.09.23 unser 10-jähriges Jubiläum gefeiert haben!

Im „Hier ist nicht da“ an der Bochumer Straße wurde anlässlich des Geburtstags ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Vorträgen, einer Diskussionsrunde, Musik durch Nero’s Friends, Speisen und Getränken geboten.

Zum Hintergrund: [U25] Gelsenkirchen begleitet seit mittlerweile zehn Jahren Jugendliche in Krisen und mit Suizidgedanken per Mail. Seit 2013 hat sich viel getan – mittlerweile gibt es deutschlandweit elf Standorte. Wir in Gelsenkirchen sind mit drei Hauptamtlichen und an die 30 Ehrenamtlichen einer der größten und ältesten Standorte von [U25].

Aktuell kämpfen die Mitarbeitenden dafür, dass [U25] nach Ende der Projektfinanzierung des Bundesfamilienministeriums im Jahr 2024 weiterhin bestehen kann. Denn Suizid ist nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen bei Jugendlichen und jungen Heranwachsenden bis 25 Jahren.

Wir danken allen (ehemaligen) Ehrenamtlichen von [U25] Gelsenkirchen, die so vielen jungen Menschen dabei geholfen haben, sich für das Leben zu entscheiden.

 

Neue Peerberater*innen sind an den Start gegangen!

Wir begrüßen 6 neue ehrenamtliche Peers bei [U25] Gelsenkirchen. Alle haben zuvor in der #gemeinsamstatteinsam Beratung bereits Erfahrungen sammeln können und sind nun nach einer ergänzenden Schulung bei [U25] Gelsenkirchen als ehrenamtliche Peers tätig.

Wir freuen uns sehr, dass ihr dabei seid!

Wir suchen neue Peerberater*innen!

Wenn du zwischen 16 und 24 Jahre alt bist und ehrenamtlich junge Menschen in Krisen und mit Suizidgedanken via Mailberatung begleiten willst, kannst du dich bei u25@caritas-gelsenkirchen.de melden! Wir freuen uns sehr auf eure Anfragen!

Das Team von [U25] Gelsenkirchen hat zwei neue Teammitglieder!

Das Team von [U25] Gelsenkirchen besteht nun aus drei Kolleginnen. Anna Schlösser und Viktoria Schwulera wurden zum 01.01.21 im Team begrüßt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Von links nach rechts: Chantal Abt, Viktoria Schwulera und Anna Schlösser.

#gemeinsamstatteinsam Beratung geht weiter!

Die #gemeinsamstatteinsam Beratung wurde für das gesamte Jahr 2021 verlängert!
Wir freuen uns, dass unsere Berater*innen weiterhin für euch da sein können.

Wenn du ein offenes Ohr brauchst, melde dich gerne an!

Deutschlandfunk Nova über [U25]: Probleme im Corona-Alltag: Beratung per Mail

Deutschlandfunk Nova berichtet über die neue #gemeinsamstatteinsam-Beratung von [U25] und der Jugendnotmail. 

Die zehn Beratungsstellen von „U-25“ sind normalerweise für junge Erwachsene da, die suizidgefährdet sind. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Angebot erweitert: Auch wer Probleme im Alltag hat, kann sich jetzt per Mail an gleichaltrige Beratende wenden.

Für viele von uns hat sich der Alltag verändert. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten und können viele von uns nicht mehr zur Schule oder zur Uni gehen, nutzen diese Bildungsangebote zurzeit nur über Videokonferenz-Tools und müssen ihre Arbeit im Homeoffice erledigen. Auch Treffen in zum Beispiel Vereinen war/ist nicht möglich.

„Es scheint so zu sein, dass durch die aktuelle Corona-Lage gerade Jugendliche und junge Erwachsene besonders von der Krise betroffen sind, weil sie ihr Studium nicht weiterführen oder nicht mehr zur Schule gehen können.“

Chantal Abt, Beraterin bei „U-25-Gelsenkirchen“ für den Alltag in Zeiten von Corona

Die zehn Standorte von „U-25“ bieten normalerweise Suizidberatung für junge Erwachsene an. Das Projekt gehört zum Caritasverband.

Die Jugendlichen können sich per Mail an die Beratenden wenden und die sind in der Regel gleichaltrig mit den Hilfesuchenden. Die anonyme Kontaktaufnahme per Mail dient dazu, dass die Hemmschwelle möglichst niedrig ist. Denn vielen fällt es schwer, direkt zu einem Arzt oder Therapeuten zu gehen.

Mail-Beratung im Corona-Alltag

Das Projekt wird vom Familienministerium gefördert und hat sein Angebot von Mai bis Dezember erweitert. Bei der Krisenberatung „Gemeinsam statt einsam“ können sich jetzt auch junge Erwachsene melden, die Schwierigkeiten durch den veränderten Alltag erleben, sich beispielsweise einsam oder isoliert fühlen oder familiäre Probleme haben.

Zuhören und weitervermitteln

Hilfesuchende melden sich anonym auf der Homepage an, schicken eine Nachricht und erhalten innerhalb 48 Stunden die erste Rückmeldung. Bis eine weitere Antwort kommt, kann schon mal eine Woche vergehen, weil die ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater oft noch studieren oder einen Vollzeitjob haben.

Janina ist eine der Beraterinnen und seit einem Jahr dabei. Sie nimmt an, dass es den jungen Erwachsenen, die Kontakt suchen, oft hilft die eigenen Probleme überhaupt einmal aufzuschreiben.

Ersetzt keine psychologische oder medizinische Beratung

Was die Beraterinnen und Berater anbieten, kann die Arbeit eines Therapeuten oder Mediziners nicht ersetzen. „Gemeinsam statt einsam“ ist als Begleitung durch den Corona-Alltag gedacht.

In zehn Mails sollen die Hilfesuchenden mit Tipps unterstützt werden und an eine andere Stelle weitervermittelt werden: an einen Therapeuten, einen Arzt oder eine andere Beratungsstelle. Die Beraterin Janina sagt, dass es oft schon hilft, den Hilfesuchenden einfach zuzuhören, wenn sie ihre Probleme schildern.

„Häufig melden sich Menschen, die im direkten Umfeld keine Bezugsperson haben, mit der sie sprechen können.“

Janina, Beraterin beim Projekt „Gemeinsam statt einsam“, das die „U-25“-Beratungsstellen anbieten

Die Beraterinnen und Berater bei „Gemeinsam statt einsam“ sind nah an den Hilfesuchenden dran: Sie sind zwischen 20 und 35 Jahre alt, kennen ihre Probleme, sind teilweise in einer ähnlichen Situation und können sich somit gut in ihre Klienten hineinversetzen. Für die ehrenamtlichen Mitarbeiter kann das belastend sein, deswegen tauscht sich das Beratungsteam regelmäßig in Supervisionen aus.

„Wir versuchen die Menschen, die sich an uns wenden, möglichst mit Tipps zu unterstützen in dieser Phase und wollen schauen, dass wir sie weitervermitteln, sei es zur Therapie, zum Arzt, zu einer anderen Beratungsstelle.“

Chantal Abt, Beraterin bei „U-25-Gelsenkirchen“ für den Alltag in Zeiten von Corona
  • Grünstreifen
  • Moderator:  Paulus Müller
  • Autorin:  Ann-Kristin Pott

[U25] gewinnt den Solidaritätspreis der Freddy-Fischer-Stiftung

Am 04.07.2019 wurde das Team von [U25] Gelsenkirchen mit dem 1. Platz des Solidaritätspreis 2019 der Freddy-Fischer-Stiftung von @freddyfischer1 und der NRZ ausgezeichnet. Das Thema passte perfekt: U25 Jung. Engagiert. Hilfreich. Dotiert ist der Preis mit 2500 Euro, welche den ehrenamtlichen Berater*innen zugute kommen werden.

Wir freuen uns über den Preis und gratulieren auch allen anderen Preisträger*innen!

 

https://freddyfischer-stiftung.de/aktuelles/details/detail/News/ehrenamt-u25-preistraeger-geehrt/

https://www.nrz.de/thema/nrz-solidaritaetspreis/freddy-fischer-stiftung-und-nrz-zeichnen-junge-menschen-aus-id226387723.html?fbclid=IwAR1Hd5yZrj0-yOpLx4OYj3cA9ieMTb0aDfa9UfUhQ7u05uGhclyENzMdYt4

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